Freedom in music

The Perks of Being a Wallflower  © Capelight Musik hat eine enorme Kraft; sie erinnert an den ersten Kuss, lehrt uns das Fürchten o...

Jeder kennt diesen einen Song der mit einem bestimmten Erlebnis so stark verbunden ist, dass man das Gefühl hat es nochmal zu erleben, wenn die Musik angeht.
Was wäre nun ein Film ohne eben diese Gefühle?
Ein Horrorfilm ohne schaurige Klänge, eine Romanze ohne seichte Herzschmerzmusik, ein Actionfilm ohne laute Töne, die den Puls vor Spannung zum Rasen bringen?! Sicher nicht annähernd das, was mitfiebern lässt und ein tolles Erlebnis erschafft.
Unbehagen, ausgelöst durch schnelle Klaviernoten und das richtige Tempo wie in John Carpenter Halloween Hauptthema aus dem Jahr 1978.

Ein passender Sound ist genauso wichtig, wie ein tolles Drehbuch oder eine leidenschaftliche Darstellung der Schauspieler.
Es gibt so viele Szenen an die ich mich nur erinnere, weil ich sie mit diesem einen unverkennbaren Klang identifiziere, der so unglaublich traurig, spannend oder angsteinflößend war, dass ich mich in Mitten des Geschehens wiederfand.
Eine dieser Szenen ist aus dem Film „‪The Perks of Being a Wallflower“, der die Geschichte des jungen Charlies erzählt. Er ist neu auf der High School und hat nach einigen traumatischen Erlebnissen beschlossen etwas zu verändern. In Sam und Patrick findet er neue Freunde und bestreitet mit ihnen verrückte Erlebnisse.
Nach vielen sich überschlagenden Ereignissen ist die letzte Szene des Films, genau die, bei der ich das Gefühl hatte mitten drin zu sein. Die leichten tragenden Klänge am Anfang, welche immer neugieriger machen und das Geschehen untermalt, dazu Charlie der seinen Brief vorliest und dann das „Finale“ mit dem grandiosen Song „Heroes“ von David Bowie. Ein für mich berauschendes Gefühl von Freiheit und ein grandioses Zusammenspiel von Film und Musik.

I don’t know if I will have the time to write anymore letters because I might be too busy trying to participate. So if this does end up being the last letter, I just want you to know that I was in a bad place before I started high school and you helped me. Even if you didn’t know what I was talking about or know someone who’s gone through it. You made me not feel alone. Because I know there are people who say all these things don’t happen. And there are people who forget what it’s like to be sixteen when they turn seventeen. And know these will all be stories someday and our pictures will become old photographs and we’ll all become somebody’s mom or dad. But right now these moments are not stories. This is happening. I am here and I am looking at her and she is so beautiful. I can see it. This one moment when you know you’re not a sad story, you are alive. And you stand up and see the lights on buildings and everything that makes you wonder, when you were listening to that song on that drive with the people you love most in this world. And in this moment, I swear, we are infinite.
Freiheit, Schreien, pures Glücklichsein !
Einige musikalische Themen haben so einen Wiedererkennungswert, dass jeder weiß zu welchem Film oder welcher Serie sie gehören. Oft sind es für einen bestimmten Charakter geschriebene Stücke, die sein Wesen widerspiegeln sollen.
Ebenso wunderschön wie unverkennbar ist die letzte Scene im Film Fight Club. Zwei Menschen Hand in Hand vor den einstürzenden Gebäuden, dazu die Lichtgestaltung und natürlich der wunderbare Song "Where is my mind" von den Pixies. Irgendwie löst dieser Moment zusammen mit der Musik ein Sehnsuchtsgefühl aus, aber vielleicht habe auch nur ich diesen Eindruck.

Eines der wohl bekannteste Thema ist das der Star-Wars-Reihe, komponiert von John Williams. Der einprägsame und mächtige Klang, läutet jeden Film ein. Was sicher einer der Aspekte ist, der ihn so bekannt gemacht hat. Jeder der mit dieser Filmreihe aufgewachsen ist, bekommt eine Gänsehaut, wenn die epische Musik einsetzt und der Satz: "A long time ago in a galaxy far, far away...." erscheint.


It is a period of civil war. Rebel spaceships, striking from a hidden base, have won their first victory against the evil Galactic Empire. During the battle, Rebel spies managed to steal secret plans to the Empire's ultimate weapon, the DEATH STAR, an armored space station with enough power to destroy an entire planet. Pursued by the Empire's sinister agents, Princess Leia races home aboard her starship, custodian of the stolen plans that can save her people and restore freedom to the galaxy... 
(Star Wars Episode IV: A New Hope)
John Williams ist auch der Schöpfer vieler anderer Soundtracks, die den Film prägten. Dazu gehören der weiße Hai, Indianer Jones und natürlich Harry Potter, mein persönlicher Favorit. Dieser Mann ist ein absolutes Ausnahmetalent, mit einem unglaublichen Feingefühl für die musikalische Inszenierung großer Filme. All seine Werke sind markante Meisterstücke und haben eine so große Popularität erreicht, wie keine anderen.
Für mich ist Musik mehr als nur Noten auf dem Papier oder ein Text, gesungen von einem mittelmäßigen Künstler. Mit Musik kann ich mich ausdrücken, Emotionen erzeugen, Erlebtes verarbeiten. Man kann schreien, weinen, lachen alles gleichzeitig und das mit nur einem Song. Es ist einfach eine andere Art der Kommunikation, unaufdringlicher, tiefer, mit mehr Gefühl und vor allem ehrlicher.
Sie ist unendlich viel!

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